Gerichtsgutachten

Gerichtsgutachten

In gerichtlichen Streitfällen wird der Sachverständige des Handwerks überwiegend tätig in Verfahren zu Gewährleistungsrechten über angeblich mangelhaft erfüllte handwerkliche Leistungen nach dem Werkvertragsrecht. Das Werkvertragsrecht ist ein Vertragstyp des Bürgerlichen Gesetzbuches.

Häufig geht es um die Fragen:

  • Ob der behauptete Mangel an der Handwerksleistung tatsächlich vorliegt?
  • Worauf er zurückzuführen ist?
  • Wie der Mangel behoben werden kann?
  • Welcher Kostenaufwand entsteht?

Die Streitigkeiten über die im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelten Vertragstypen werden vor den Zivilgerichten (Amtsgericht, Landgericht, Oberlandesgericht, Bundesgerichtshof) ausgetragen. Die Verfahrensordnung, nach der diese Streitigkeiten vor den Gerichtsinstanzen abgewickelt werden, ist die Zivilprozeßordnung (ZPO).

Damit ich als Sachverständiger meiner Rolle als Gutachter in einem Zivilverfahren gerecht werde, muss ich einige Grundsätze kennen, nach denen diese Verfahren ablaufen.

Ich erhalte entweder direkt vom Gericht oder über die Handwerkskammer die Verfahrensakten, meistens mit einem Begleitschreiben in Form eines Vordrucks. Bereits dieses Begleitschreiben werde ich als Sachverständiger sehr sorgfältig lesen, denn es enthält für mich wichtige Informationen über die Pflichten des Sachverständigen zu einer möglichst reibungslosen und zügigen Zusammenarbeit mit dem Gericht.

Aufgrund einer gerichtlichen Beauftragung werde ich dann die streitige Leistung begutachten und darüber das „Gerichtsgutachten“ erstellen.

 

Ich stehen Ihnen gerne für Ihr Gerichtsgutachten im Bereich der Elektrotechnik zur Verfügung.